Bücherregal – Unsere persönlichen Favoriten


Die Philosophie des Kochens

Warum begegnen sich Feuilleton und Gastronomie bislang eigentlich immer noch so selten? Dabei gibt es doch so viele gemeinsame Themen und Fragestellungen: Ist Kochen Kunst oder Handwerk? Ist Fleisch esssen ethisch in Ordnung oder moralisch verwerflich? Ist die Entwicklung einer Küchen- und Gastronomiekultur nur Zufall und Mittel zum Zweck (satt zu werden, im besten Fall ohne sich zu langweilen) oder vielleicht eng mit anderen gesellschaftlichen und historischen Prozessen verbunden? Die Philosophie des Kochens bringt nun endlich beide an einen Tisch, bzw. in ein Buch. Und ist damit eins der Highlights der aktuellen Kochbuchsaison.  weiterlesen

Tantris

Von: Hans Haas
Gibt es eigentlich ein Restaurant in Deutschland, das mehr Geschichte hat als das Tantris in München? Wohl kaum. Es ist fast sagenumwoben. Allem voran natürlich wegen seiner guten Küche. Und wer noch nicht da war oder dort schon zu Gast war und diese Atmosphäre etwas nachhause tragen möchte, der hat mit diesem Buch die Gelegenheit dazu. Es ist ein Stück Gastronomiegeschichte zwischen zwei Buchdeckeln. Mit Bildern aus der Tantris-Geschichte, Original-Einträgen aus dem Gästebuch von Otto Waalkes bis Woody Allen und 50 fantastischen Rezepten seiner drei prägenden Köche.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Wein genießen

Ist es nicht doof, dass man Wein gerne trinkt, aber immer nicht so richtig genau über ihn bescheid weiß? Dass man immer den selben Wein trinkt, weil man mit dem mal gute Erfahrungen gemacht hat, aber sich nicht mal an einen neuen herantraut? Dass man nicht genau weiß, was nun eigentlich der Unterschied zwischen Sekt und Champagner ist? Paula Bosch hat verstanden. Sie hat ein Weinbuch geschrieben, das genau die Mitte trifft zwischen Profi-Wissen und Laien-Verständlichkeit. Und damit eigentlich in das Bücherregal von jedem gehört, der gerne Wein trinkt, dem er etwas bedeutet und der mehr über ihn wissen möchte.  weiterlesen
  • 9 / 10 Scheren

Backe, Brust und Bauch

Die letzten Bücher von Manuela Rüther waren eher grün: „Micro Leaves“ und „Wein und Gemüse“. Nun schlägt das Pendel quasi in die andere Richtung aus: mit Backe, Brust und Bauch hat Rüther ein Buch geschrieben, das sich dem Filet-Kult entgegenstellt und vermeintlich weniger gute Fleischstücke in den Vordergrund stellt. Die Übersichtlichkeit und Systematik, mit der sie das tut, sind so gut gelungen, dass dabei ein herausragendes Kochbuch entstanden ist. Und nein: der Titel ist nicht der Name eines Fitness-Kurses!  weiterlesen
  • 9,1 / 10 Scheren

Brotbackbuch Nr. 3

Der Preis für den schmucklosesten Buchtitel geht schonmal an Lutz Geißler. Nüchterner geht es wirklich kaum. ABER: davon sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn „sachlich“ trifft es viel besser. In diesem Buch steckt richtig viel drin, kompakt, fundiert und sehr lehrreich. Und das macht das Buch in Summe zu einem Standardwerk.  weiterlesen
  • 8,6 / 10 Scheren

Veredelung

Spätestens seit dem Dry aged-Trend (eine eigentlich althergebrachte aber wiederentdeckte Art, Fleisch zu reifen), kümmert man sich in der Gastronomie und der ambitionierten Freizeitkocherei wieder intensiver um die Veredelung von Fleisch und anderen Lebensmitteln. Neuere Literatur gab es dazu bislang jedoch nur wenig. Ludwig Maurer und Heiko Antoniewicz legen nun dieses Standardwerk vor, dass das Thema auf profunde und zeitgemäße Weise aufarbeitet. Man kann ihnen dafür nur Komplimente machen.  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren

Aroma Gemüse

Was.Für.Ein.Buch. Thomas Vilgis hat auf über 540 Seiten eine Enzyklopädie des Gemüses geschrieben, das so umfänglich und wissenschaftlich fundiert ist, wie man es sonst nicht findet. Denn Vilgis untersucht die Gemüse und ihren Geschmack bis ins kleinste Detail, zeigt, womit sie harmonieren und welche Zubereitung man ihnen am besten angedeihen lässt. Man wird mit Gemüse nach Lektüre dieses Buches anders sehen. Und schmecken.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Backen in der Winterzeit

Wer sich mal eingehender mit Koch- und Backbüchern beschäftigt hat, der weiß, wieviel ihre Lektüre mit Emotionen zu tun hat. Bestensfalls mit positiven. Bei einem Backbuch für die Winterzeit ist die Erwartung entsprechend klar: wenn man es durchblättert und die Rezepte liest, möchte man von einem wohlig-warmem Gefühl eingenommen werden. Und das schafft dieses Buch wie kein zweites. Was das Ganze noch besser macht: es ist nicht nur emotional gelungen sondern auch noch inhaltlich: mit herausragenden, persönlichen und vielseitigen Rezepten.  weiterlesen
  • 8,5 / 10 Scheren

Simplissime - Das einfachste Dessertbuch der Welt

Aus Maximal sechs Zutaten ein leckeres Dessert zubereiten. Das ist das Prinzip hinter diesem Buch. Und grundsätzlich erstmal nix neues. Schließlich bestehen ja zum Beispiel auch selbstgemachter Pudding oder Eis praktisch aus nie mehr Zutaten. Aber: die Rezepte hier sind sehr raffiniert und für die wenigen Zutaten überraschend vielseitig und komplex.  weiterlesen
  • 8 / 10 Scheren

Die besten Kochbücher 2017

Mehr als 200 Kochbücher haben wir in diesem Jahr durchgelesen und dies sind für uns die besten Kochbücher des Jahres. Ausgewählt u.a. aus den Rubriken Backbücher, internationale Küche, vegetarische Küche, Produktküche. Wir danken Original Beans und der Metro für die Unterstützung. Viel Spaß bei der Lektüre!  weiterlesen