Die besten Kochbücher


Willkommen in der KunztKüche!

Das Hamburger Obdachlosen-Magazin „Hinz&Kunzt“ ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Institutionen der Hansestadt. Und es ist so erfolgreich, dass es in diesem Jahr seinen fünfundzwanzigsten Geburtstag feiern konnte. Und dazu hatte die Redaktion eine phänomenale Idee: für 25 Tage hat sie ihr eigenes Pop up-Restaurant, die „Kunztküche“, aufgemacht und 25 Gastköchinnen und -köche eingeladen. Das „größte Abenteuer in der Geschichte des Straßenmagazins“, wie sie selbst schreiben. Und daraus ist nun dieses tolle Kochbuch entstanden.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Tantris

Von: Hans Haas
Gibt es eigentlich ein Restaurant in Deutschland, das mehr Geschichte hat als das Tantris in München? Wohl kaum. Es ist fast sagenumwoben. Allem voran natürlich wegen seiner guten Küche. Und wer noch nicht da war oder dort schon zu Gast war und diese Atmosphäre etwas nachhause tragen möchte, der hat mit diesem Buch die Gelegenheit dazu. Es ist ein Stück Gastronomiegeschichte zwischen zwei Buchdeckeln. Mit Bildern aus der Tantris-Geschichte, Original-Einträgen aus dem Gästebuch von Otto Waalkes bis Woody Allen und 50 fantastischen Rezepten seiner drei prägenden Köche.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Der Gastronaut

Was haben Physik, Chemie und Mechanik mit Kochen und Genuss zu tun? Keiner weiß das besser als Prof. Thomas Vilgis, Deutschlands vermutlich bekanntester Lebensmittelphysiker mit gutem Draht zur Spitzengastronomie und eine großen Prise Humor. Die in keinem seiner vorherigen Bücher so gut rauskam, wie in diesem. Und dabei lernt man auch noch eine ganze Menge darüber, was in Kochtopf, Pfanne und Ofen vor sich geht.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Anarkia

Der Preis für das größte, dickste und schwerste Kochbuch der aktuellen Kochbuch-Saison geht an: Anarkia! Aber wie ist der Inhalt? Er hat genauso viel Gewicht. Denn viel mehr Inhalt und Rezepte (450!!!) kann man kaum in ein Kochbuch bringen. Und worum geht’s genau? Um ein monumentales Werk der Patisserie-Kunst.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

SCHWEIN: von Kopf bis Fuß

Die „Nose to tail“-Bewergung, bei der es um die Verarbeitung eines ganzen Tieres geht, begann mit den Rindern. Stück für Stück setzt sich mit ihr das, was selbstverständlich sein sollte, immer weiter durch. Nun ist die Entwicklung endlich auch beim Schwein angekommen und es gibt gleich das passende Buch dazu. Und Wolfgang Müller hat es geschrieben und es lässt praktisch keine Fragen offen. Saugut.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

al forno

Das neue Buch von Claudio del Principe ist ein Genuss. Denn er versteht es meisterhaft, aus wenigen Zutaten mit Hingabe und Leidenschaft Köstlichkeiten entstehen zu lassen. Und schreibt so persönlich, mitreißend und erfrischend, wie kaum jemand anderes: „Gerichte aus dem Ofen sind aufrichtig, herzhaft, ungeschönt. Statt kleiner Portiönchen kocht man ganze Bleche, Bräter oder Aufflaufformen und wenn es bimmelt, weiß man, es erwartet einen etwas köstliches“, sagt er. Und hat Recht.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Veredelung

Spätestens seit dem Dry aged-Trend (eine eigentlich althergebrachte aber wiederentdeckte Art, Fleisch zu reifen), kümmert man sich in der Gastronomie und der ambitionierten Freizeitkocherei wieder intensiver um die Veredelung von Fleisch und anderen Lebensmitteln. Neuere Literatur gab es dazu bislang jedoch nur wenig. Ludwig Maurer und Heiko Antoniewicz legen nun dieses Standardwerk vor, dass das Thema auf profunde und zeitgemäße Weise aufarbeitet. Man kann ihnen dafür nur Komplimente machen.  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren

Blaue Stunde

Wir sagen´s ja immer wieder: Kochbücher haben viel mit Emotion und sinnlichen Eindrücken zu tun. Einer, der das auch ganz genau weiß, ist Stevan Paul. Und so hat er sich für sein neues Buch „Die blaue Stunde“ ganz von den Stimmungen und Emotionen leiten lassen, die einem am Abend begegnen. „Die blaue Stunde beginnt mit diesem einmaligen Licht: goldene Abendröte in einem blauen Himmel, der langsam samtig dunkelt. Ein milder Wind streicht durch die Straßen (...), über sonnenwarme Dächer und Terrassen“, schreibt er. Braucht man nur noch die richtigen Rezepte für diese einzigartige Atmosphäre. Und Stevan Paul hat sie aufgeschrieben: …  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren

Kochtagebücher

15.000 Seiten hat Peter Breuer durchgearbeitet. 15.000 Seiten aus 75 historischen, privaten Kochbüchern, die er in Auktionen, Antiquariaten und Nachlässen gefunden hat. Aus ihnen hat er die Kochtagebücher gemacht. Ein Buch, das dem Leser Einblicke in lange vergangene Zeiten ermöglicht und dokumentiert, wie in den vergangenen dreihundert Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz gekocht wurde. Ein außergewöhnliches Buchprojekt, dessen Rezension uns ob seines besonderen Charakters besonders Spaß gemacht hat. Und auch wenn das Buch naturgemäß antiquarischen Charakter hat: die Fettspritzer und angesengten Kanten der abgebildeten …  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren

Grande Cuisine

Es mal so richtig krachen lassen, richtig aufwändig kochen, Stunden (oder eher Tage) in der Küche zu bringen, alles an Technik einsetzen, was man hat und nur die besten Produkte einkaufen. Das wäre ein Weg, wie man dieses Buch einsetzt. Ein sehr spannender aber auch anstrengender. Der andere: sich mit dem Buch auf´s Sofa setzen. Es durchlesen und staunen, mit welchem Aufwand in der Highend-Küche gearbeitet wird. Und sich die Mühe sparen und Paul Stradner einfach in seinem Restaurant besuchen und sich mal so richtig verwöhnen lassen. ​​​​​​​Egal für welchen Weg man sich entscheidet: dieses Buch ist ein opulenter Gourmet-Schinken von …  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren
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