Die besten Kochbücher


al forno

Das neue Buch von Claudio del Principe ist ein Genuss. Denn er versteht es meisterhaft, aus wenigen Zutaten mit Hingabe und Leidenschaft Köstlichkeiten entstehen zu lassen. Und schreibt so persönlich, mitreißend und erfrischend, wie kaum jemand anderes: „Gerichte aus dem Ofen sind aufrichtig, herzhaft, ungeschönt. Statt kleiner Portiönchen kocht man ganze Bleche, Bräter oder Aufflaufformen und wenn es bimmelt, weiß man, es erwartet einen etwas köstliches“, sagt er. Und hat Recht.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Willkommen in der KunztKüche!

Das Hamburger Obdachlosen-Magazin „Hinz&Kunzt“ ist eine der wichtigsten gesellschaftlichen Institutionen der Hansestadt. Und es ist so erfolgreich, dass es in diesem Jahr seinen fünfundzwanzigsten Geburtstag feiern konnte. Und dazu hatte die Redaktion eine phänomenale Idee: für 25 Tage hat sie ihr eigenes Pop up-Restaurant, die „Kunztküche“, aufgemacht und 25 Gastköchinnen und -köche eingeladen. Das „größte Abenteuer in der Geschichte des Straßenmagazins“, wie sie selbst schreiben. Und daraus ist nun dieses tolle Kochbuch entstanden.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Brot backen in Perfektion mit Sauerteig

Sauerteig ist das, was Brot seinen Charakter gibt. Er braucht zwar etwas Zuwendung (sofern man sich keinen fertigen kauft), doch das lohnt sich: der Geschmack des Brotes wird durch ihn erst so ausdrucksstark, wie man ihn liebt. Und Geißler meint es mit der „Perfektion“ ernst: sein Buch gibt einem die perfekte Anleitung zur Hand, um Schritt für Schritt tolles Sauerteigbrot zu backen. Und wie greifbar und faszinierend Geißler die Arbeit mit dem Sauerteig zu Beginn des Buches beschreibt, macht die Lust auf´s Backen noch größer.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Der Gastronaut

Was haben Physik, Chemie und Mechanik mit Kochen und Genuss zu tun? Keiner weiß das besser als Prof. Thomas Vilgis, Deutschlands vermutlich bekanntester Lebensmittelphysiker mit gutem Draht zur Spitzengastronomie und eine großen Prise Humor. Die in keinem seiner vorherigen Bücher so gut rauskam, wie in diesem. Und dabei lernt man auch noch eine ganze Menge darüber, was in Kochtopf, Pfanne und Ofen vor sich geht.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

SCHWEIN: von Kopf bis Fuß

Die „Nose to tail“-Bewergung, bei der es um die Verarbeitung eines ganzen Tieres geht, begann mit den Rindern. Stück für Stück setzt sich mit ihr das, was selbstverständlich sein sollte, immer weiter durch. Nun ist die Entwicklung endlich auch beim Schwein angekommen und es gibt gleich das passende Buch dazu. Und Wolfgang Müller hat es geschrieben und es lässt praktisch keine Fragen offen. Saugut.  weiterlesen
  • 8,9 / 10 Scheren

Grande Cuisine

Es mal so richtig krachen lassen, richtig aufwändig kochen, Stunden (oder eher Tage) in der Küche zu bringen, alles an Technik einsetzen, was man hat und nur die besten Produkte einkaufen. Das wäre ein Weg, wie man dieses Buch einsetzt. Ein sehr spannender aber auch anstrengender. Der andere: sich mit dem Buch auf´s Sofa setzen. Es durchlesen und staunen, mit welchem Aufwand in der Highend-Küche gearbeitet wird. Und sich die Mühe sparen und Paul Stradner einfach in seinem Restaurant besuchen und sich mal so richtig verwöhnen lassen. ​​​​​​​Egal für welchen Weg man sich entscheidet: dieses Buch ist ein opulenter Gourmet-Schinken von …  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren

Blaue Stunde

Wir sagen´s ja immer wieder: Kochbücher haben viel mit Emotion und sinnlichen Eindrücken zu tun. Einer, der das auch ganz genau weiß, ist Stevan Paul. Und so hat er sich für sein neues Buch „Die blaue Stunde“ ganz von den Stimmungen und Emotionen leiten lassen, die einem am Abend begegnen. „Die blaue Stunde beginnt mit diesem einmaligen Licht: goldene Abendröte in einem blauen Himmel, der langsam samtig dunkelt. Ein milder Wind streicht durch die Straßen (...), über sonnenwarme Dächer und Terrassen“, schreibt er. Braucht man nur noch die richtigen Rezepte für diese einzigartige Atmosphäre. Und Stevan Paul hat sie aufgeschrieben: …  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren

Veredelung

Spätestens seit dem Dry aged-Trend (eine eigentlich althergebrachte aber wiederentdeckte Art, Fleisch zu reifen), kümmert man sich in der Gastronomie und der ambitionierten Freizeitkocherei wieder intensiver um die Veredelung von Fleisch und anderen Lebensmitteln. Neuere Literatur gab es dazu bislang jedoch nur wenig. Ludwig Maurer und Heiko Antoniewicz legen nun dieses Standardwerk vor, dass das Thema auf profunde und zeitgemäße Weise aufarbeitet. Man kann ihnen dafür nur Komplimente machen.  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren

Honig

Honig ist ein komplexes Thema mit vielen verschiedene Aspekten. Die unter einen Hut, bzw. in ein Buch zu bringen, ist ein entsprechend ambitioniertes Vorhaben. Warenkunden, Hintergründe, Geschichtliches, Ökologie, Gesundheit und obendrein noch Rezepte: das alles verbindet dieses Buch. Und zwar sehr gut. Bedeutet in Summe: hier haben wir es mit einem neuen Standardwerk zu tun.  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren

Maaemo

Wer sich mal so richtig in die nordische Küche vertiefen möchte, für den hätten wir da was. Maaemo (zu deutsch „Mutter Erde“) ist nicht nur der Name von Esben Holmboe Bangs Restaurant in Oslo sondern auch der seines Kochbuches. Auf über 380 Seiten ist es ein Standardwerk des momentan meistbeachteten Küchenstils. Bang gewährt darin tiefe Einblicke in seine Arbeit, sein Denken und den gedanklichen, philosophischen Überbau seiner Küche.  Allein im gesamten ersten Drittel geht es (neben einer ganzen Reihe ganzseitiger Aufnahmen) um seinen Ansatz: Ihn interessiert die altnordische Kultur und wie man sich damals ernährt hat. Für ihn sind …  weiterlesen
  • 8,8 / 10 Scheren