So schmecken Wildpflanzen

144 Rezepte mit 30 Kräutern, Früchten und Pilzen


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29,90 EUR
Erschienen: 25. März 2020
Gewicht: 1224 g
Größe: 200 x 245 mm

Unsere Wertung


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Das Kochbuch

In vielen Restaurants steht oft ein „Wildkräuter“-Salat auf der Karte. An dem ist allerdings in der Regel gar nichts wild, weder die Kräuter (die oftmals noch nicht mal Kräuter sind) noch deren Herkunft. Wie echte Wildpflanzen schmecken und wie man mit ihnen kulinarisch spannend und richtig kochen kann, lernt man dagegen in diesem umfangreichen Standardwerk.

Der Inhalt und die Rezepte

Nach ein paar einführenden Texten zum sammeln und verarbeiten von Wildpflanzen folgen sie einzeln im Portrait in Bild und Text, geordnet nach Jahreszeiten. Zu jeder Wildpflanze gibt es im Anschluss bis zu acht Rezepte. Insgesamt sind es 144 Rezepte zu 30 Kräutern, Früchten und Pilzen. Diese Pflanzen sind mit dabei:

  • Frühling: Bachkresse (u.a. Bachkressesalat mit kleinen Tomaten), Brennnessel (u.a. Kalbstafelspitz mit Brennessel-Spinat), Gänseblümchen (u.a. Gänseblümchensirup), Gundelrebe, Hollerblüte, Löwenzahn, Vogelmiere, Waldkerbel, Waldmeister, Weinraute
  • Sommer: Beifuss (u.a. gebratene Gänsebrust mit Beifuß), Dirndl, Haselnuss (u.a. Taubenbrust mit Haselnüssen im Haselnussblatt), Hirtentäschel, Hollerbeere, Königskerze, Spitzwegerich, Taubnessel, Walnuss, Wildkirsche
  • Herbst: Haferwurzel (u.a. geschmorter Ochsenschwanz mit Haferwurzeln und Steinpilzen), Hagebutte, Klettenwurzel, Krause Glucke, Rotkappe, Sanddorn, Schlehe, Semmelstoppelpilz, Stachys, Vogelbeere

Die Autoren

Der leider schon verstorbene Meinrad Neunkirchner war ein österreichischer Sternekoch, Katharina Seiser ist eine der profiliertesten Autorinnen für Kochbücher mit saisonalem Schwerpunkt.

Die Zielgruppe

Dieses Kochbuch richtet sich an Hobbyköche und Profis mit Interesse an echter Saisonalität und Wildkräutern, die bereit sind, die Küche für neue kulinarische Erfahrungen auch mal zu verlassen.

Der Schwierigkeitsgrad

Die Bandbreite varriert zwischen einfachen Rezepten mit nur sehr wenigen Bestandteilen und aufwändigeren Gerichten, bei denen auch etwas Küchentechnik und -erfahrung vonnöten sind.

Die Optik

Das Kochbuch ist im Stil einer Kochschule aufgebaut. Bedeutet: Ganzseitige Bilder der Wildpflanzen und Rezepte, klares, recht „weißes“ Layout. Nicht besonders emotional, aber dafür zweckmäßig und mit guter Übersicht.

Die Zutaten

…findet man natürlich zuallererst draußen in der Natur, manchmal auch nur mit etwas Glück. Den Rest gibt es in einem gut ausgestatten Supermarkt.

Das Fazit

Was man bislang im Garten gerne ausgerissen und weggeworfen oder beim spazieren gehen links liegen gelassen hat, guckt man sich nach Lektüre dieses Kochbuches eher ein zweites Mal an und bemerkt dann, welch kulinarischen Schatz man da in der Hand hält.


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