Die Kochprofis 4

Das große Kochbuch


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Erschienen: 14. Oktober 2016 , Seiten: 352, Größe: 210 x 280 cm
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Das Kochbuch

Machen wir uns nichts vor: ein Buch wie dieses ist vor allem auch dazu da, die Popularität der gleichnamigen RTL2-Serie abzuschöpfen. Nicht umsonst ist es eine reine Rezept-Aneinanderreihung ohne weitere Inhalte. Also nehmen wir das Buch, wie es ist und bewerten es anhand seiner immerhin 200 Koch-Anleitungen. Und die haben eine recht große Bandbreite: vom eher konventionellen Klassiker bis hin zu originellen Ideen.

Großer Vorteil für alle, die sich das Kochbuch kaufen: sie stehen (hoffentlich!) wirtschaftlich nicht mit dem Rücken zur Wand, so wie die Protagonisten der Doku-Serie. Sondern kochen mit dem Buch ganz entspannt zuhause um die Sympathie ihrer Gäste statt um die eigene Existenz.

Der Autor

Liegt es am Erfolg der TV-Sendung und der damit verbundenen Popularität? Oder ganz profan am durch die Dreharbeiten vollen Terminkalender? Zwei der vier Kochprofis haben ihre Küchen nämlich bereits ab- bzw. aufgegeben. Ole Plogstedt hat sein Restaurant „Olsen“ dicht gemacht, Nils Egtermeyer hat das Kommando im „Jellyfish“ abgegeben und nun wird auch Andi Schweiger noch gegen Ende des Jahres sein „Schweiger2“ an seinen bisherigen Küchenchef abgeben. Immerhin Frank Oehler kocht noch in seiner „Speisemeisterei“ in Stuttgart.

Die Zielgruppe

In erster Linie hat man mit diesem Buch vermutlich die "Kochprofi"-Fans im Blick. Für sie kann dieses Buch im Alltag durchaus brauchbar sein. Alle Köche mit größeren Ambitionen werden sich mit diesem Werk vermutlich eher langweilen...

Die Rezepte

Schnitzel Wiener Art, Polenta, Reibekuchen. Die Liste der Klassiker ist schier endlos. Originelleres muss man schon mit der Lupe suchen, aber dann findet man auch mal schöne Rezepte wie die Thymian-Ziegenkäse-Tartelets.

Der Schwierigkeitsgrad

Ziemlich weit unten...Da kann man sogar mit einem Auge nebenbei "Die Kochprofis" gucken.

Das beste Rezept

Wenn schon Klassiker, dann richtig leckere: Das Erdbeer-Tiramisu geht immer.

Das Neue

Fehlanzeige.

Die Optik

Eher nix für Ästheten. Die Farben sind nicht besonders sexy, das Layout immerhin ok und schnörkellos.

Die Struktur

„Vorneweg“, „dazu“, „mittendrin“ und „danach“ lauten die vier Kapitel. Macht Sinn.

Die Zutaten

...kriegen sie in jedem Supermarkt.

Das Fazit

Dies ist eine dicke Rezeptsammlung, die durchaus Sinn machen kann, wenn man nicht weiß, was man heute abend denn mal schönes kochen kann. Mehr sollte man aber nicht erwarten.

Die Wertung


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Das Rezept zum Buch:

  • Erdbeertiramisu
    Leckerer Klassiker, der immer passt und schmeckt. Vorausgesetzt es ist Sommer und die Beeren kommen auch wirklich vom Feld.


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