Butter
Die Kunst des Einfachen – Kochen und backen mit Butter – Kreative Ideen für Gourmets
Das Kochbuch
Dieses besonders schöne Kochbuch huldigt einem der unbestritten köstlichsten und universellsten Lebensmittel – der Butter. Mit Rezepten von kalt bis warm, von roh bis gebacken und wissenswerten Kapiteln rund um das Milchfett. Informativ und ungemein lecker.
Die Rezepte
Die Kapitel des Buches lauten Handgemachte Butter, Brot und Butter, Butter in der Küche, Butter in der Welt, Backen mit Butter und Drinks & Snacks. Die Rezepte darin sind international inspiriert, mal handelt es sich um Klassiker und bekannte Gerichte, mal um eigene Entwicklungen. Sie alle sind gleichermaßen zeitlos und zeitgemäß.
Obazda-Kren-Butter, Feigenblatt-Butter, Heidelbeer-Haselnuss-Bostock, Brioche mit Ei und Blitz-Hollandaise, Mais-Suppe mit gebräunter Butter, Spaghetti mit Miso-Butter, grüner Spargel mit Hollandaise, Zitronen-Semifreddo mit Lemon Curd, Germknödel mit Mohnbutter, Tarte Tatin mit Roscoff-Zwiebeln, Buttercreme-Torte mit Himbeeren.
Den Theorieteil des Buches hätten wir uns noch einen Tick ausführlicher und tiefschürfender vorstellen können, im Kapitel „Fragen & Antworten“ lernt man aber auch so noch viel dazu. Etwa, dass weltweit in Indien die meiste Butter produziert werden.
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Der Schwierigkeitsgrad
… hält sich bis auf wenige Ausnahmen sehr in Grenzen.
Die Zielgruppe
Wer Butter mag, wird dieses Buch lieben.
Die Zutaten
Es lohnt sich, dieses Buch zum Anlass zu nehmen, nach guten Butterqualitäten Ausschau zu halten. Man staunt, wie groß die Unterschiede sein können. Alle weiteren Zutaten findet man problemlos in jedem guten (Bio-) Supermarkt.
Die Autorin
Marion Swoboda, in Namibia geboren und in Kapstadt ausgebildet, lebt und arbeitet in Hamburg. Seit 2003 ist sie in der kulinarischen Medienwelt tätig: als Foodstylistin, Rezeptentwicklerin und Weinexpertin. Über viele Jahre arbeitete sie als Food-Redakteurin bei Gruner + Jahr, unter anderem für das Magazin BRIGITTE. Ihre Reisen durch Länder wie Laos, Marokko, Indien und Portugal prägten ihren kulinarischen Erfahrungsschatz.
Die Optik
Höchstnoten verdient dieses Buch für seine Haptik und Optik. Das feste, matte Papier fühlt sich wunderbar an. Dazu kommt ein sehr leserliches Layout und eine fantastische Foodfotografie von Maria Grossmann. Sehr ruhig, sehr ästhetisch. Ein reichlich kurioser Umstand ist, dass sie mit ihrem Neffen praktisch zur gleichen Zeit das Buch „Fett schmeckt“ herausgebracht hat.
Das Fazit
Ein sehr würdiges Buch für dieses köstliche Lebensmittel.

Benjamin Cordes
Kochbücher
















