Tarte Tatin

mit Blätterteig

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Angeblich ist die Tarte Tatin wie viele andere Klassiker durch einen »Unfall« entstanden. Ob die Schwestern Tatin den Apfelkuchen wirklich haben fallen lassen oder nicht: Die Idee, die Tarte verkehrt herum zuzubereiten, war jedenfalls genial. Die karamellisierten Äpfel vertragen übrigens auch einen Schuss Calvados, wer das mag. Vielleicht war der ja auch im Spiel, als der Kuchen »aus Versehen« auf die falsche Seite fiel ... Wie auch immer: Dieser Klassiker sollte auf keiner Kaffeetafel fehlen.

Zutaten

Für 1 Tarte (Ø18 cm)
 

  • 4 kleine Äpfel
  • 80 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 125 g Crème Fraîche

Zubereitung

Die Äpfel schälen, vierteln und von den Kerngehäusen befreien. Den Backofen auf 170°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
In einer ofenfesten Pfanne die Butter bei mittlerer Temperatur erhitzen und den Zucker darin auflösen. Sobald der Zucker beginnt zu karamellisieren, die Äpfel mit der Rundung nach unten in die Butter legen und bei geringer Temperatur darin garen, bis sie weich sind.
Den Blätterteig auf Größe der Pfanne zuschneiden und auf die Äpfel legen. Mehrfach mit der Gabel einstechen und die Pfanne in den Ofen stellen. Die ersten 10 Minuten der Backzeit einen Deckel oder eine flache Metallplatte über die Pfanne legen, damit sich der Blätterteig nicht zu sehr aufblähen kann. Insgesamt etwa 25 Minuten backen, bis der Teig fest und goldgelb ist.
Leicht abkühlen lassen und den Kuchen mithilfe einer Kuchenplatte oder eines großen flachen Tellers stürzen.
Noch warm mit der Crème fraîche servieren.

Schwierigkeit: einfach


  • Zeit (gesamt): 45 Minuten

Das Buch zum Rezept:

  • 100 Gerichte, die du gekocht haben musst, bevor du den Löffel abgibst
    100 Gerichte, die du gekocht haben musst, bevor du den Löffel abgibst Das sollen sie also sein. Die 100 Gerichte, die jeder von uns vor seinem Ableben gekocht haben muss. Das ist natürlich eigentlich in erster Linie eine ziemlich subjektive Angelegenheit. Trotzdem sind die Klassiker, die Annette Sandner hier zusammengetragen hat, (fast) alle das Nachkochen Wert. Auch, weil die Rezepte sehr gut geschrieben sind.

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