Fliederbeersuppe

mit Grießklößchen

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In Norddeutschland wird Flieder genannt, was offiziell Holunder heißt. Der dort beliebte Fliedersekt und Fliederwein wird folglich aus Holunder­ und nicht aus Fliederblüten zubereitet. Holunderbeersaft kann man im Reformhaus kaufen oder im Herbst selbst herstellen. Oft wird der intensive Saft für die Suppe mit Wasser verdünnt. Darauf haben wir allerdings verzichtet.

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Suppe

  • 2 große Äpfel
  • 750 ml Holunderbeersaft
  • 5 Gewürznelken
  • 3–5 EL Zucker (nach Geschmack)

Für die Grießklößchen

  • 250 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • gemahlene Muskatnuss
  • 110 g Grieß
  • 1Ei

Zubereitung

Für die Suppe die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und klein schneiden. Den Holunderbeersaft in einem Topf mit Gewürz­ nelken und Zucker nach Geschmack erhitzen. Die Äpfel dazugeben und bei schwacher Hitze im Holunderbeersaft in 5–10 Minuten weich kochen.

Für die Grießklößchen die Milch mit Butter, Salz und Muskat in einem Topf aufkochen. Den Grieß unter Rühren einrieseln lassen und den Brei bei schwacher Hitze eindicken lassen. Den Topf vom Herd nehmen und das Ei unter den Brei rühren. Von der Masse mit zwei Teelöffeln 16–20 Nocken abstechen und diese in kochen­ dem Wasser ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Die Suppe in Teller schöpfen und jeweils vier oder fünf Grießklößchen hineinlegen.

Tipp: Die Grießklößchenmasse kann nach Belieben auch mit etwas Zucker gesüßt werden.


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Schwierigkeit: einfach


  • Zeit (gesamt): 20 Minuten

Die Hardware zum Rezept:


Das Buch zum Rezept:

  • Norddeutsche Heimwehküche
    Norddeutsche Heimwehküche Dies ist ein Kochbuch aus der Abteilung Wohlfühl-Buch. Es überfordert nicht mit Extravaganzen und ist gleichzeitig so hübsch gemacht, dass man es sich gerne ansieht. Die beiden Autorinnen haben sich in Norddeutschland auf die Suche nach den „leckersten, typischsten, bekanntesten und innovativsten Rezepten“ gemacht. Herausgekommen ist ein hübsches Buch, das traditionelle Rezepte zeigt, aber dabei nicht angestaubt ist.

Bild © Vanessa Jansen