Roggenmischbrot

mit Hefe

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Ein unkompliziertes, saftiges und rustikales Roggenmischbrot, das mit Hefe gelockert wird und daher keinen Sauerteig benötigt.

Zutaten

Für zwei mittelgroße Brote á 350g oder ein Brot á 700g

  • 350g Weizenmehl 550
  • 150g Roggenmehl (Typ 1150)
  • 11g Salz
  • 10g Frischhefe
  • 350g kaltes Wasser
  • 10 g Apfelessig

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Zubereitung

Vorwort

Judith Erdin schreibt: Da die Glutenbeschaffenheit von Roggenmehl etwas anders ist als die von Weizenmehl, empfiehlt es sich, bei reinen Roggenbroten grundsätzlich mit Sauerteig anstelle von Hefe zu arbeiten. Wird das Roggenmehl aber mit Weizenmehl gemischt, kann trotzdem ohne lange Vorarbeit mit Hefe gebacken werden, und der feine Roggengeschmack findet seinen Weg in dein Frühstücksbrötchen. Ein kleiner Schuss Essig – keine Sorge, der Essiggeschmack ist im fertig gebackenen Brot nicht wahrnehmbar – gibt dem Teig zusätzlich mehr Stabilität, sodass er seine Form auch beim Backen perfekt hält.

Rezept

1. Das Weissmehl mit dem Roggenmehl und dem Salz in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben, die Frischhefe dazubröseln und
das kalte Wasser sowie den Apfelessig beigeben. Die Zutaten 12 Minuten kneten, bis sie sich zu einem feuchten, klebrigen Teig zusammenfügen (Küchenmaschine: Stufe 1).

2. Die Geschwindigkeit eine Stufe höher schalten und die Mischung weitere 2 Minuten zu einem weichen, klebrigen Teig kneten (Küchenmaschine: Stufe 2).

3. Den Teig nach Anleitung des Roggenmischbrot-Grundteigs (Seite 119) zubereiten.

4. Den Teig anschliessend zugedeckt in der Rührschüssel der Küchenmaschine 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Nach 1 Stunde einmal dehnen und falten (Seite 24).

5. Den Brotbackstein oder alternativ ein umgedrehtes Backblech
auf der untersten Schiene des Backofens einschieben und den Backofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

6. Den Teig in zwei Stücke teilen (ca. 430 g pro Stück) und länglich formen. Zwei Gärkörbchen mit einem gut bemehlten Stofftuch auslegen, die beiden Teiglinge jeweils mit Schluss nach oben in die Körbchen legen und nochmals mit etwas Mehl bestäuben. Die Teiglinge zugedeckt 45 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.

7. Die Teiglinge mit Schluss nach unten behutsam auf einen Teigschieber legen und mit einem scharfen Messer einmal längs einschneiden. Die Teiglinge mithilfe des Teigschiebers in den heissen Ofen direkt auf den Brotbackstein oder das Backblech schieben. Bei spaltbreit geöffneter Ofentür grosszügig warmes Wasser in den Ofen sprühen, die Tür sofort schliessen und die Teiglinge 15 Minuten backen.

8. Die Ofentür 2 Sekunden öffnen, damit der Dampf entweichen kann, die Temperatur auf 230 Grad reduzieren und die Teiglinge weitere etwa 20 Minuten fertig backen.

9. Die Brote nach dem Backen auf einem Holzbrett oder Kuchengitter auskühlen lassen.

Tipps

  • Der Teig wird durch den Roggenmehl-Anteil etwas klebrig. Damit du den Teig besser aus der Schüssel nehmen, ihn dehnen und falten kannst, ohne dass er überall festklebt, empfehle ich dir, mit feuchten Händen zu arbeiten.
  • Zum Formen des Teiges dürfen die Arbeitsfläche und die Teiglinge ruhig mit ordentlich Mehl bestäubt werden.
  • Anstelle von Gärkörbchen kannst du auch zwei Kastenbackformen (20 × 10 cm) oder etwas Ähnliches verwenden.
  • Wenn man statt zwei Brote ein Brot aus dem Rezept bäckt, variieren die Reifezeiten und werden tendenziell kürzer.

Schwierigkeit: einfach


(1 Bewertung)

  • Koch-/Backzeit: 35 Minuten
  • Zeit (gesamt): 200 Minuten

Das Buch zum Rezept:

  • Dein bestes Brot
    Dein bestes Brot Ist er nicht herrlich, dieser optimistische Buchtitel? Schon die positive Formulierung und die fröhliche Ausstrahlung von Judith Erdin sind Motivation genug, um sich an´s Brot backen zu wagen. Denn dieses Brotbackbuch, das vor allem für Einsteiger geeignet ist, verbindet einfache Rezepte mit hohem Anspruch an das Ergebnis und seinen Geschmack. Ein sehr gutes Buch.
  • Die besten Brotbackbücher
    Die besten Brotbackbücher Immer mehr Menschen hat die Faszination Brot gepackt: Sauerteig ansetzen, Teig kneten, portionieren, backen und den duftenden Laib mit knuspriger Kruste aus dem Ofen holen. Oder einfach mal ganz unkompliziert nur mit Hefe. Aber mit welchem Backbuch wird das Brot am besten? Wir stellen die besten Brotbackbücher vor, vom Einsteiger-Buch mit einfachen Rezepten bis zum Standardwerk für Sauerteig mit Rezepturen, die manchmal mehr als einen Tag brauchen.

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