Fisch
Von Marseille bis Tokio – die Kunst, Fisch zuzubereiten. Fischkochbuch mit 60 Rezepten für Meeresfrüchte und Sea-Food aus Hafenstädten weltweit
Das Kochbuch
Dieses sehr ästhetische Kochbuch verbindet Themen, die bislang in dieser Form noch nicht gemeinsam erzählt wurden: Fisch, Länderküchen und Reiseimpressionen. Eine schwelgerische Tour durch Gerichte und Küchen rund um den Globus.
Der Inhalt und die Rezepte
An sechs Stationen macht das Werk Halt: Marseille, San Francisco, Neapel, Lissabon, Barcelona und Tokio. An jedem dieser Stopps gibt es herrliche Eindrücke von der Stadt, inklusive zehn Adressen, die einen Besuch lohnen: Fischmärkte, Restaurants, Kultur. Dann folgen die Rezepte, die jeweils typisch für den Ort sind.
Beispiele aus Marseille sind Aioli mit Seespinne, Wellhornschnecken und Gemüse; gegrillter Kalmar mit Nduja oder Drachenkopf mit roter Paprikasauce. In Neapel gibt es unter anderem eine Meeresfrüchteplatte, Crudo von der Dorade mit Artischocken und Colatura-Vinaigrette, Gamberi rossi mit Zitronenöl und Lorbeer oder Bruschetta mit Datteltomaten und marinierten Miesmuscheln.
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Der Schwierigkeitsgrad
Die Rezepte benötigen einen unterschiedlich großen Aufwand. Die meisten lassen die Meeresköstlichkeiten aber für sich sprechen.
Die Zielgruppe
Hobbyköchinnen und -köche, die ihren Horizont um herausragende Fisch-Rezepte erweitern möchten.
Die Zutaten
Der größte Knackpunkt des Buches ist zweifelsfrei die Beschaffung der kostbaren Lebensmittel. Abseits größerer Metropolen helfen da nur Onlineversender. Oder man nimmt das Buch direkt mit in den Urlaub und kauft vor Ort ein.
Die Optik
Sehr ästhetische und atmosphärische Fotografie – das gilt sowohl für die Rezepte als auch für die Impressionen aus den Städten.
Das Fazit
Ein sehr besonderes Fisch-Kochbuch, das viel mehr als eine Rezeptsammlung ist.

Benjamin Cordes
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