Torta della nonna

mit Vanillecreme

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Dieser Klassiker gehört in den Konditoreien zum Standardprogramm. Ob- wohl zu seiner Herstellung verschiedene Schritte wie die Zubereitung des Mürbeteigs und der Konditorcreme nötig sind, ist es doch ein sehr einfa-ches Rezept, das wenige, alltägliche Zutaten geschickt kombiniert. Statt der Pinienkerne können auch gehobelte Mandeln verwendet werden.

Zutaten

FÜR 8 PERSONEN

Mürbeteig

  • 250g kalte Butter
  • etwas Butter zum Einfetten
  • 500g Weizenmehl Type 405
  • etwas Mehl zum Verarbeiten
  • 160g Zucker
  • 2 Eier und 2 Eigelbe, beides verquirlt
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone

Crema Pasticcera / Konditorcreme

  • 4 Eigelb
  • 120g Zucker
  • 30g Speisestärke
  • 500ml warme Milch
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone, oder
  • Mark von 1⁄2 Vanilleschote (nach Belieben)

Fertigstellen

  • 50g Pinienkerne
  • Milch oder Wasser zum Bestreichen 
  • Puderzucker zum Bestreuen (nachBelieben)

Zubereitung

Mürbeteig

Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Pinienkerne 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann das Wasser abgießen. Auf diese Weise verbrennen sie beim Backen nicht.
Die Butter in kleine Stücke schneiden. Wenn Sie eine Küchenmaschine benutzen, Mehl, Zucker und Butter kurz auf hoher Stufe zu einer krümeligen Masse verar- beiten, bis keine Butterstückchen mehr zu sehen sind. Wenn Sie mit der Hand arbeiten, die Butter mit Mehl und Zucker zu Krümeln verreiben. Verquirltes Ei und Eigelb sowie die Zitronenschale dazugeben und alles kurz verkneten, bis eine glatte, elastische Teigkugel entsteht. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
Zwei Drittel des gebrauchsfertigen Mürbeteigs auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Eine Tarteform (23cm Ø) buttern und mit dem Teig auskleiden. Den Teig mit Backpapier abdecken und mit Backgewichten oder getrockneten Hülsenfrüchten oder Reiskörnern beschweren (man kann sie mehrfach verwenden). 10 Minuten blindbacken, dann das Papier und die Gewichte entfernen und den Tarteboden abkühlen lassen.

Konditorcreme

In einer Schüssel Eigelbe und Zucker hell und schaumig schlagen. Die Speise- stärke hinzufügen und unterrühren. Die Mischung in einem Topf bei schwacher Hitze erwärmen und die warme Milch nach und nach unter Rühren dazugießen. Nach Belieben Zitronenschale oder Vanilleextrakt oder -mark hinzufügen. Stän- dig mit einem Schneebesen oder Kochlöffel weiterrühren, bis die Masse nach etwa 10 Minuten dick üssig und glatt wird. Die Creme sollte eine Konsistenz wie Mayonnaise haben (sie wird beim Abkühlen auch noch etwas fester). Nicht aufkochen lassen – wenn die Flüssigkeit Blasen wirft, sofort vom Herd nehmen.
Die fertige Creme sofort in eine Schüssel umfüllen und in eine größere Schüssel mit Eiswasser setzen, damit die Creme schnell abkühlt. Ein Stück Frischhaltefolie auf die Creme legen – direkt auf die Oberfläche, damit sich keine Haut bildet. Die Konditorcreme bis zur Weiterverwendung im Kühlschrank aufbewahren.
Den erkalteten Mürbeteigboden mit der Konditorcreme bestreichen.
Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen. Den restlichen Mürbeteig etwa 2mm dick ausrollen und auf den Kuchen legen, den Rand begradigen. Da die Decke sich beim Backen zusammenzieht, sollte sie rundherum etwa 5mm größer sein. Die Ränder fest zusammendrücken. Die Teigdecke mit Milch oder Wasser bestreichen und mit den Pinienkernen bestreuen. Den Kuchen 40 Minuten bei 180°C backen, bis er goldbraun ist.
Wenn der Kuchen erkaltet ist, nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und zimmerwarm servieren.

 


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Schwierigkeit: einfach


Die Hardware zum Rezept:

  • Le Creuset Steinzeug Tarte-Form 28 cm, ofenrot
    Hardware Durchmesser: 28 cm rund mit traditionell gewellten Rand – Inhalt: 2,1l; geeignet für Kühl-/Gefrierschrank, Mikrowelle und Backofen – Thermoresistent von 260° C bis -18° C; leicht zu reinigen Dank speziell glasierter Oberfläche - spülmaschinengeeignet; Steinzeug: kratz- und schnittfest, flecken-und säureresistent, geruchs- und geschmacksneutral, 5 Jahre Garantie

Das Buch zum Rezept:

  • Florenz
    Florenz Florenz ist eine der geschichts- und kulturträchtigsten Städte Italiens, sogar Europas. Entsprechend groß ist auch sein kulinarischer Schatz, den dieses Buch würdigt. Und das tut es auf eine angenehm unaufgeregte, authentische, stellenweise fast brutal schmucklose Weise. Das Ergebnis ist weniger ein Buch mit großer Rezeptfülle sondern eher wenigen, ausgewählten typischen Anleitungen und dafür größerem Hintergrund. Wer sich für die Toskana und Florenz interessiert, wird daran viel Freude haben. Denn die Rezepte werden noch ergänzt durch kleine Geschichten rund um Gegenwart und Vergangenheit der Stadt und persönliche Empfehlungen und Geheimtipps der Autorin zu Restaurants, Bars und Cafés sowie traditionellen Märkten und Geschäften.

Bild © Lauren Bamford