Unsere Lieblingskochbücher 2018

Neben den bekannten Rubriken, in denen wir unsere Kochbücher des Jahres auszeichnen, gibt es auch ein paar Kochbücher, die es uns besonders angetan haben. Weil sie so besonders sind, weil sie so anders sind oder weil sie einfach unheimlich gut sind, sich aber in keine Schublade stecken lassen. Sie sind unsere Lieblingskochbücher 2018.



al forno


Der Preis für den unscheinbarsten Buchtitel geht an „al Forno“ (Aus dem Ofen). Klingt auf den ersten Blick nach einfallslosen Aufläufen in kochend heißen Steingutformen beim Eckitaliener und entpuppt sich dann bei näherer Betrachtung als herausragendes Kochbuch. Weil es die Reduktion auf das wesentliche (nämlich gute Grundprodukte) und deren bestmögliche (und gar nicht zwangsläufig aufwändige) Zubereitung sinnlich und klar zugleich erklärt. Hinzu kommen umwerfend schöne Rezeptbilder, die Claudio del Principe obendrein noch alle selbst gemacht hat. Bravo!


  • 8,9 / 10 Scheren

34,00 EUR


Sarah Henke. Korea


Das wohl persönlichst Kochbuch des Jahres hat Sarah Henke geschrieben. Darin schildert sie, wie sie als Findelkind in Südkorea von ihren deutschen (Pflege-)Eltern aufgenommen wurde und nun erstmals (!) in das Land ihrer Geburt zurückkehrt. Sie lernt Korea und seine Menschen kennen, saugt fasziniert die Aromen und Geschmäcker des Landes auf und beschreibt alles ganz unmittelbar und direkt. Das liest sich mindestens so spannend wie ein Roman. Es wäre aber noch kein Kochbuch, wenn nicht noch die authentischen Rezepte von vor Ort und aus Henkes Restaurant „Yoso“ dazukämen. Eine ganz, ganz dicke Kaufempfehlung von uns.


  • 9,1 / 10 Scheren

39,99 EUR


Blaue Stunde


Die „Blaue Stunde“ beschreibt Stevan Paul in seinem diesjährigen Kochbuch als den Moment, wenn alle nach dem Tag zusammenkommen. Freunde, Verwandte und Kollegen treffen sich dann rund um die Welt, um den Tag ausklingen zu lassen, sich zu unterhalten und dabei ein paar Drinks zu sich zu nehmen. Dazu liefert Stevan Paul die passenden Snacks aus unterschiedlichsten Ländern. Yakitori-Spieße aus Japan, Gemüse-Pakora aus Indien, Auberginensalat aus Griechenland, italienische Focaccia, Köttbullar aus Schweden oder Lütticher Waffeln. Eine schöne, sehr atmosphärische Weltreise.


  • 8,8 / 10 Scheren

35,00 EUR


halb zehn - das Frühstückskochbuch


Das schönste, weil genussvollste Frühstückskochbuch des Jahres hat Agnes Prus geschrieben. „Halb zehn“ schert sich nicht um Fett, Zucker und Kalorien sondern bringt einfach die leckersten Dinge auf den Tisch, die man sich zum Frühstück vorstellen kann. Buttrige Croissants, saftiges Möhrenbrot, duftende Apfel-Zimt-Knoten, griechisches Rührei, Kokosmilchreis, herzhaftes Porridge oder Macadamia-Matcha-Latte. Wer bleibt da schon liegen...
PS: Agnes Prus hat auch noch ein unterhaltsames Büchlein mit 444 Tricks für Haushalt und Küche geschrieben. Sehr praktisch!


  • 8,1 / 10 Scheren

34,90 EUR


Willkommen in der KunztKüche!


Das Hamburger Straßen-Magazin „Hinz&Kunzt“ feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und hat es mit einer schönen Idee gefeiert. 25 Köche haben an 25 Tagen in „Kunztküche“, einem Pop up-Restaurant, gekocht. Daraus hat die Redaktion dieses schöne Kochbuch gemacht, das alle Köche vorstellt, unterhaltsam interviewt und ihre Rezepte zeigt. Große Vielfalt, großer Spaß.


  • 8,9 / 10 Scheren

25,00 EUR


Tanjas Kochbuch


Tanja Grandits kocht in ihrem Baseler Restaurant „Stucki“ eine äußerst kreative und farbenfrohe Küche. In der „Philosophie des Kochens“ von Herausgeber Stevan Paul beschreibt sie anschaulich, was dahintersteckt und warum monochrome, also einfarbige Gerichte den Fokus auf den Geschmack lenken. Aber was kocht Grandits im Alltag für ihre Familie? Diese Frage beantwortet sie mit diesem Kochbuch, in dem sie hervorragende Rezepte wie die fluffigen Pancakes mit gelbem Exoten-Kompott aus Mango, Ananas und Passionsfrucht, die grünen Avocado-Crostinis mit grünen Pistazien oder das Aprikosen-Walnuss-Crumble mit Rosmarin zeigt.


  • 8,8 / 10 Scheren

34,00 EUR


Frauen an den Herd! Wie Spitzenköchinnen die Sterne vom Himmel holen.


Oft wird über die geringe Zahl von Frauen in der Spitzengastronomie diskutiert, so ganz wird sich das Geschlechter-Missverhältnis wohl nie auflösen lassen. Was man aber tun kann: den Spitzenköchinnen eine große Bühne bieten, um sie mit ihrer Biografie, ihrer Küche und ihren Rezepten vorzustellen. Genau das hat Stephanie Bräuer zusammen mit Annette Sandner, die die Foodfotografie übernommen hat, getan. Ergebnis ist ein sehr lesenswertes Kochbuch, das eines zeigt: wenn die Frauen die Möglichkeit bekommen, in der Spitzengastronomie zu arbeiten, dann erreichen sie das gleiche handwerkliche Niveau wie ihre Kollegen.


  • 8,6 / 10 Scheren

39,99 EUR


Nachgefragt – 30 Spitzenköche verraten ihre Küchengeheimnisse


Wir bringt man Sterneküche und Alltagsküche zusammen, wie können Amateure von den Profis lernen? Stefanie Hiekmann hatte da eine richtig gute Idee. 30 Spitzenköche und -köchinnen hat sie interviewt und ihnen ihre Geheimnisse zu ihrem jeweiligen Fachgebiet entlockt. Sie fragt Jens Rittmeyer, wie man die perfekte Sauce kocht, Roland Trettl wie man gute Knödel macht oder Lucki Maurer, wie das perfekte Steak geht. Das ist unterhaltsam, informativ und für jeden Hobbykoch eine echte Bereicherung.


  • 8,8 / 10 Scheren

26,00 EUR