BEEF! CUTS

Meisterstücke für Männer

Von: , Verlag: Tre Torri

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Erschienen: 9. Oktober 2018 , Seiten: 254, Größe: x cm
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Das Kochbuch

Die BEEF-Reihe ist Buch für Buch immer ein kleines Highlight für Fleisch-Freaks. Freaks? Ja, denn sowohl Ansprache als auch Aufmachung der Beef-Bücher sind immer etwas unkonventioneller und offensiver als andere Kochbücher zum Thema. Nachdem wir bei den vergangenen Folgen skeptisch waren, ist dieses Buch wieder gelungen. Grund ist die inhaltliche Tiefe.

Der Inhalt

Allerdings ist der Eindruck und Einstieg ins Buch erstmal etwas wirr. Grund: es gibt (abgesehen vom Rezeptregister hinten im Buch) kein brauchbares Inhaltsverzeichnis sondern nur die Übersicht über die vier Überkapitel. Wer hat sich das bloß ausgedacht? Also holen wir es hier nach:
Die Einführung schlägt den Bogen über die aktuellen Trends, von der Rückkehr des Metzgerhandwerks bis hin zu neuen Cuts. Es folgt ein sehr gutes Experteninterview mit jungen Metzgern, bei dem man viel über Fleischqualität lernen kann.
Der zweite Abschnitt beschäftigt sich mit den Cuts im internationalen Vergleich (in der dazugehörigen Tabelle bleibt leider unklar, ob die unterschiedlichen internationalen Bezeichnungen sich jeweils entsprechen sollen). Ein großes Highlight ist (wie immer, wenn er auftritt) der Gastbeitrag von Physiker Thomas Vilgis zum Thema Fleischreifung mit einer Charakterisierung der einzelnen Phasen, die auch im Bild gezeigt werden.
Das dritte Kapitel dreht sich um die richtigen Messer: mit dem Portrait eines Schmieds, einem Experten-Interview und der Messerkunde.
Das vierte und letzte Kapitel bilden die Rezepte.

Die Rezepte

Die Rezepte gefallen uns mit ihrem puristischen Charakter, für den sie öfters nur einige wenige Produkte benötigen und die Fleischqualität für sich sprechen lassen. Beispiele sind die geschmorte Rinderrippe, das Entrecote mit Chicoree-Gratin, das gebratene Secreto vom Schwein mit Kichererbsenpürree oder die Schweinekoteletts mit Salbei und Apfelkompott.

Das beste Rezept

Nehmen wir den Klassiker: das gebratene Schäufele aus Franken mit Sauerkrautsalat. Knusprig-saftig-göttlich.

Die Zielgruppe

...diese Frage stellt sich nicht.

Der Schwierigkeitsgrad

...ist machbar.

Die Optik

Großformatige Bilder, leider etwas unübersichtliches Layout.

Die Zutaten

Es ist natürlich klar, wohin der Weg sie führen sollte: schnurstracks zum Metzger. Und nicht in den Supermarkt! Es sei denn, er hat hier richtig was zu bieten.

Das Fazit

Eine der besseren Folgen aus der Beef-Reihe, bei der man viel lernen kann. Es könnte bloß noch mehr sein, wenn man dem Leser mehr Orientierung bieten würde!

Die Wertung


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