Garnelen-Risotto

mit Pinienkernen

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Das Originalrezept für Risotto ist dem Glaskünstler Valerio di Fiandra zu verdanken. Er ließ den Hochzeitsgästen seiner Tochter Reis mit Safran servieren. Daraus entstanden viele Varianten wie hier mit Garnelen und Pinienkernen.

Zutaten

  • 400 g ungeschälte rohe Garnelen
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 3 Schalotten
  • Salz
  • 2 Zweige Thymian
  • 50 g Pinienkerne
  • 2 EL Butter
  • 400 g Risottoreis (z. B. Arborio, Carnaroli)
  • 1 TL Tomatenmark
  • 250 ml trockener Weißwein
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

1. Garnelen schälen, am Rücken entlang einschneiden, vom Darm befreien und waschen. Staudensellerie putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden. Schalotten schälen. 1 Schalotte in Stücke schneiden, die übrigen fein würfeln.
2. 1 l Wasser in einem Topf aufkochen. Sellerie, Schalottenstücke und Garnelenschalen dazugeben und leicht salzen. Alles bei niedriger Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen. Danach die Brühe passieren und beiseitestellen.
3. Thymian waschen, trocken schütteln und fein hacken. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften.
4. 1 EL Butter in einem breiten Topf erhitzen, die Schalottenwürfel darin glasig dünsten. Reis und Tomatenmark dazugeben und leicht rösten, mit Weißwein ablöschen. Etwa die Hälfte der Brühe dazugießen. Den Reis bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten garen, dabei immer wieder umrühren. Üb- rige Brühe nach und nach dazugießen, bis der Risotto cremig und leicht suppig ist.
5. Kurz vor dem Ende der Garzeit die Garnelen unterrühren. Den Risotto salzen und pfeffern. Thymian und übrige Butter in Stückchen unterheben. Den Risotto anrichten und mit Pinienkernen bestreuen.

Tipp: Frisch gehobelten Parmesan extra dazu reichen.

Schwierigkeit: einfach


  • Zeit (gesamt): 40 Minuten

Das Buch zum Rezept:

  • Reis, der
    Reis, der Reis ist eins der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Welt. Besonders in Asien (120 Kilo pro Kopf und Jahr) und Südamerika und Westafrika (je rund 40 Kilo) spielt er eine große Rolle. Die 3,5 Kilo, die die Deutschen durchschnittlich pro Jahr verzehren, wirken dagegen fast mickrig. Dennoch wurde es höchste Zeit, dass es mal ein anständiges Buch zu dem Thema gibt, das vielseitiger ist, als man denkt.

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