Gebratene Feigen

mit Sahnecreme

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Feigen eignen sich hervorragend für süße Desserts. Bis in den Herbst hinein kann man sie frisch beim Gemüsehändler erhalten, meist in den violettblauen Varianten. Auf Monsieur Honorés Plantagen in Graveson wachsen über 150 Sorten aus allen Teilen der Welt. Nach einer Verkostung auf seinem Hof – dem Mas de Luquet – versteht man, warum seine Leidenschaft für diese delikate Frucht bereits über 50 Jahre anhält. Mit Feigen lassen sich aromatische Konfitüren und Chutneys zaubern, die jedes Gericht verfeinern – ob in Salatsaucen oder Wildgerichten. Die frische Frucht mag ich am liebsten in diesem sahnig-süßen Nachtisch, einem Fest für Leckermäuler!

Zutaten

Für 4 Personen:

  • 10 Feigen
  • 50 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 30 ml Portwein
  • Saft von 1⁄2 Zitrone
  • 150 g Sahne
  • 1 TL Vanillezucker
  • 150 g Crème fraîche
  • 50 g Mandelstifte

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Zubereitung

Die Feigen putzen, waschen und vierteln. Die Butter erhitzen und die Feigen darin mit 2 Esslöffeln Zucker bei mittlerer Hitze kurz bräunen. Portwein und Zitronensaft hinzugeben, die Temperatur reduzieren und die Feigen weitere 4 Minuten ziehen lassen, dabei ab und zu umrühren. Beiseitestellen.

Die Sahne mit den Quirlen des Handrührgeräts steif schlagen. Wenn sie steif zu werden beginnt, den Vanillezucker hinzugeben und weiter rühren. Die Crème fraîche unterheben.

Für die Karamellschicht den restlichen Zucker mit 40 Millilitern Wasser in einer kleinen Kasserolle bei mittlerer Hitze aufkochen, bis er goldbraun karamellisiert. Vorsichtig (sehr heiß!) über die Feigen geben. Die Mandelstifte in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten.

Die Feigen mit der Karamellsauce auf Tellern anrichten, mit den Mandelstiften bestreuen und mit einem Klecks Sahnecreme servieren.

Schwierigkeit: einfach


  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Koch-/Backzeit: 20 Minuten
  • Zeit (gesamt): 35 Minuten

Das Buch zum Rezept:

  • Provenzalischer Genuss
    Provenzalischer Genuss Wenn man das Cover sieht, riecht man sie förmlich: die blauen Lavendelfelder, für die die Provence so berühmt ist. Aber es sind natürlich nicht nur diese Felder sondern auch die provencalische Küche, mit der man diese zauberhafte Region sinnlich erleben kann. Und von ihr gibt’s in diesem Buch eine ganze Menge.

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Bild © Sophie Bonnet / Südwest Verlag

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