Kochbuch
Zum Fressen gern! - Kochbuch für Verliebte
Aphrodisische Rezepte für davor, dazu und danach
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Über das Buch
„Genießen ohne Reue“ ist das Motto für die Erotik wie für die Kulinarik – beides ist eine hohe Kunst – und Lilo ist die einfühlsame Lehrerin der Nation. Warum ich dieses Buch verlege?
Lilo ist so etwas wie eine nationale Ikone – einerseits für freie Sexualität, „erlaubt ist, was gefällt“, andererseits aber auch hoch moralisch. Wer sie mal in ihrem Kabarettprogramm gesehen hat, vergisst dies nie wieder. Diese Rezepte – gemischt mit Phantasie der Leser/innen – machen rundherum sinnlichen Spaß. Seit den alten Griechen gibt es Überlieferungen durch die Kulturen und Jahrhunderte: Welche Kräuter, Genüsse, Getränke sind hilfreich für die körperliche Liebe?
Seit Lilo Wanders ihre Shows hat – in den 90ern im „Schmidt“ auf der Reeperbahn und im NDR, dann bei Vox mit „Wa(h)re Liebe“ –, sammelt sie Tipps und Rezepte für die aphrodisische Küche. Die Quintessenz dieser verführerischen Kochkunst versammelt dieses Buch.
Die meisten Rezepte sind einfach, einige komplexer – alle aber garantiert wirksam. Für das Vergnügen zu zweit. Nun ja, wenn man dran glaubt und dran glauben will. Hauptsache, das alles – von den Ingredienzien und der Zubereitung bis zu den Folgen – macht einen Riesenspaß.
In der Flut der Kochbücher ist dies garantiert: Besonders privat benutzbar. Besonders originell und unterhaltsam. Und naturgemäß: Das besondere Geschenk – als Mitbringsel für den Partner oder die Partnerin, als Anspielung für das junge Pärchen, als lebendiger Ratgeber für zwischendurch.
Illustriert ist das Buch mit starken, schönen, nackten Frauen aus der Kunstgeschichte. Lustvoll wirkende Männer finden sich dort ja eher selten, verführerisch sind sie kaum: Sie sind Krieger und Machthaber und Wichtigtuer in entsprechenden
Posen. Der Liebeslümmel ist selten abgebildet, und wenn sie nackt sind, so meist als Knaben, klischierte Epheben ohne erotische Komponente. Kein Wunder, waren doch die berühmten Maler weitgehend Männer – die das weibliche Objekt ihrer Kunst so begehrenswert wie fordernd darstellen. Von Botticelli und Courbet über Manet und Renoir bis Rubens und tutti
quanti – sie beweisen, dass es zu allen Zeiten selbstbewusste Frauen gab. Streng, lasziv oder verlangend sehen sie allesamt so aus, als wüssten sie genau, was sie wollen. Ob manche Leserin sich hier oder da wohl wiederfindet?
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