Kochbuch-Rezension

Lissabon

Lisboeta – Rezepte und Geschichten aus der Stadt des Lichts

8,1 / 10

Das Kochbuch

Lissabon – die Stadt des Lichts. Sie hat fast eine magische Anziehungskraft auf viele von uns, insbesondere bei jungen Backpackern ist sie beliebt. Die Stadt verbindet die Patina einer alten, geschichtsreichen Metropole mit einer aufstrebenden Gastro-Szene, Surfer lieben den Atlantik für seine Wellen, Kulinariker die fantastische Seafood- und Patisserievielfalt. Und was hat dieses Buch daraus gemacht? Viel! Denn es transportiert viele der Sinneseindrücke auf schöne Weise und seine Rezepte sind herrlich authentisch.

Der Aufbau

Das Buch bietet alles, um Lissabon kulinarisch zu verstehen. Nach der Einführung und den Küchennotizen folgen die Kapitel Gebäck, Snacks, Mittagessen, kleine Teller, Abendessen, Nachspeisen und Sandwiches. Ein weiterer Schatz verbirgt sich aber innerhalb dieser Kapitel. Dort finden sich kleine Texte zu den wichtigsten kulinarischen Themen und Kulturen: etwa über die Café-Kultur, Tascas (einfache, kleine Restaurants), den Fisch oder das Strandleben in Lissabon.

Die Rezepte

...lesen sich, als hätte ein guter Freund aus Lissabon die Schätze seiner Stadt für uns aufgeschrieben. Denn die Rezepte scheren sich um keine Mode, nicht um zu viel Fett oder zu Zucker sondern bilden die traditionelle Küche Lissabons ab. Und in der spielen Fisch (allen voran Kabeljau bzw. Stockfisch und Sardinen), Schweinefleisch und viel Süßkram die größte Rolle. Es gibt mit Eiercreme gefüllte Krapfen, Kartoffelbällchen mit Chourico, Schweinepastetchen, Pulpo mit Kartoffeln und Piso (einer Kräuterpaste mit Zitronenschale), gegrillte Sardinen, Rindfleischspieße mit Lorbeer und süßen Milchreis mit Pistazien.

Das beste Rezept

Und die weltberühmten Pastéis de nata fehlen natürlich auch nicht. Ihr knuspriger Blätterteig mit cremiger Füllung lässt jeden in Verzückung geraten. Wetten!?

Der Autor

Nuno Mendes wurde 1973 geboren, aufgewachsen ist er in Lissabon. Nach einem Studium an der California Culinary Academy, kochte er u.a. im weltberühmten El Bulli. Heute betreibt er seine hochgelobte Gastronomie in London

Die Zielgruppe

Für Länderküchen-Bücher oder Reisekochbücher wie diesem ist es immer von Vorteil, wenn man sich wirklich auf die authentische Küche einlässt. Nur mit der Bereitschaft (und der Neugierde darauf!) kann man das Beste aus diesem Buch machen bzw. kochen.

Der Schwierigkeitsgrad

Die Küche Lissabons ist überwiegend einfach. Gute Produkte, einfache Zubereitung, großer Genuss.

Die Optik

...ist wunderschön gelungen. Insbesondere die Rezeptbilder mit weißem Rahmen und schlichter Anrichteweise. Vor allem aber spricht aus jeder Seite der typische Stil Lissabons mit blau-weißen Fliesen und viel Patina.

Die Zutaten

Gucken Sie sich schonmal nach einem guten Fischhändler um!

Das Fazit

Eins der schönsten Reisekochbücher der letzten Zeit, das Authentizität, Anmut und Genuss vermittelt.

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Empfehlung von Kaisergranat

Dessertteller Ø 22 cm Keramik
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Sehr schöne Keramikteller in handgefertigter Optik, die perfekt zu den Gerichten Lissabons passt.
Veröffentlicht am 20. Juli 2018, überarbeitet am 20. Juli 2018.
Bild
geschrieben von:
Benjamin Cordes
Benjamin Cordes ist Journalist und beschäftigt sich beruflich ausschließlich mit kulinarischen Themen. Als Autor recherchiert er Beiträge über die Qualität von Lebensmitteln und Restaurants für das NDR Fernsehen.

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8,1 / 10
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32,00 €
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