Kochbuch-Rezension
von (01. Januar 2016)

Crème brûlée

Verführerisches Geheimnis der französischen Küche

7,0 / 10
werbung

Das Kochbuch

Eine Ode an die sahnig-kühle Vanillecreme. Dieses Buch zeigt, wie man den französischen Klassiker variieren kann: süß und pikant, aromatisch, fruchtig, exotisch, würzig, in verschiedenen Förmchen. Wer Sahne mag, wird dieses Buch lieben. Und muss dafür auch nur wenig Geld ausgeben.

Der Autor

José Maréchal ist Koch und Patissier im „Café Noir“ im 20. Arrondissement in Paris. In seinen Kochbüchern verbindet er klassische Rezepte mit modernen Einflüssen.

Die Zielgruppe

Das ist einfach zu beantworten: alle Dessert-Freaks und die, die keine Angst vor Kalorien haben, sollten dieses Buch im Schrank haben.

Die Rezepte

Crème Brûlée in allen Variationen. Klar strukturiert, gut nachzukochen.

Der Schwierigkeitsgrad

Das Grundprinzip der Crème Brûlée ist immer gleich. Sahne, Milch und Zucker aromatisieren und mit Eigelb binden, im Ofen bei niedriger Temperatur stocken lassen. Wer das Prinzip einmal verstanden hat, hat keinerlei Mühe mit diesen einfach gehaltenen Rezepten.

Das Neue

Uns ist kein Buch bekannt, dass diesen Dessert-Klassiker derart varianten- und abwechslungsreich behandelt. Chapeau!

Die Optik

Die Bilder sind liebevoll arrangiert, es überwiegen Schiefer-, Blau- und Weiß-Töne. Die Rezepte sind sehr gut lesbar und stets gleich unterteilt: Zubereitung, Garen, Karamellisieren

Die Zutaten

Einmal im Supermarkt am Süßwarenregal entlang, einen Abstecher zu den Gewürzen, dazu die Eier, Sahne und Milch. Die allermeisten Zutaten hat man in Minutenschnelle zusammen. Und teuer sind sie auch nicht.

Das beste Rezept

Wir können uns nicht entscheiden: Die Variante mit Karotte und Orange, mit Nuss-Nougat oder doch mit Pistaziencreme? Oder mit grünem Tee und Sesam? Entscheiden Sie doch am besten selbst...


Kochbuch-Details

Titel
Crème brûlée
Von
Verlag
ISBN
978-3-77-500592-0
Erschienen
15.11.2017
Gewicht
335 g
Größe
197 x 197 mm
Seiten
72 Seiten
Preis
15,00


Auflaufformen aus Ton
Auflaufformen aus Ton

Klar, man kann auch schnöde weiße Steingut-Förmchen nehmen. Aber wäre es nicht viel schöner, die Creme in diesen spanisch anmutenden Schälchen anzurichten?

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Benjamin Cordes
geschrieben von:
Benjamin Cordes
Benjamin Cordes ist Autor und Experte für Kulinarik. Seine Filme sind im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu sehen, seine Texte u.a. im Magazin Falstaff zu lesen. Er ist Gründer von Kaisergranat.com und Initiator des Deutschen Kochbuchpreises.


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