Benjamin Cordes



Kulinarisches von Benjamin Cordes


Der Saucengott

Der Sternekoch Jens Rittmeyer ist berühmt für seine köstlichen Saucen, die man seit einiger Zeit auch kaufen kann. Hochgerechnet kosten sie pro Liter bis zu 100 Euro und mehr. Wie kommt dieser Preis zustande und ist er gerechtfertigt? Wir haben Rittmeyer mal in seinem Restaurant „No. 4“ in die Töpfe geguckt.

Ziemlich schlicht. Schlicht perfekt?

Monatelang hat Thomas Imbusch eine alte Lagerhalle in Rothenburgsort in sein neues Restaurant „100/200“ umgebaut und eine Gastronomie geschaffen, die es in dieser Form in Hamburg bislang nicht gab. In persönlicher Atmosphäre möchte Imbusch seine Gäste zu sich in die Küche einladen, als wäre dies sein Zuhause, und sie mit klassischem Handwerk überzeugen. Gelingt das? Ein Besuch wenige Tage nach der Eröffnung.

Lars und seine Hühner

Irgendwann ging es los. Da tauchte auf den Speisekarten von Spitzenrestaurants immer wieder ein Name in Verbindung mit Hühnern auf: „Odefey und Töchter“. Im Wolfsburger „Aqua“, im hannoverschen „Jante“, im „No. 4“ bei Jens Rittmeyer. Wer steckt hinter den Hühnern, die in der Topgastronomie so begehrt sind? Ein Besuch auf dem Hof von Lars Odefey.

Klarer Kurs im „No. 4“

Seit 2017 kocht Jens Rittmeyer im Buxtehuder Hotel NSB Navigare für zwei Restaurants: Das „Seabreeze“ und das Gourmetrestaurant „No. 4“, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. Behutsam aber konsequent entwickelt er dessen Konzept weiter zu immer stärkerem Fokus auf die Region, das Alte Land und dessen Produkte. Ein Restaurant-Besuch.

„Was hier entstanden ist, ist mein Traum“

Eine lange Planung, ein hohes persönliches Risiko und dann noch fünf Monate Verzögerung bei der Eröffnung. Thomas Imbusch hat in diesem Jahr alles durchgemacht, was ein Gastronom, der sich selbstständig macht, durchmachen kann. Und trotzdem hält er unbeirrbar und mit viel Überzeugung an seinem Konzept für sein Restaurant „100200“ in Hamburg fest. Und ist dabei erstaunlich gelassen.

Wie ein Koch die Sinneseindrücke einer Region kulinarisch erlebbar macht

Der Österreicher Daniel Schmidthaler hat vor acht Jahren zusammen mit seiner Frau Nicole die ehemalige Dorfschule in Fürstenhagen in der Feldberger Seenplatte übernommen. Dort kocht er eine konsequente wie selbstverständliche Regionalküche auf höchstem Niveau. Seine Gäste reisen dafür aus den großen Metropolen in die Provinz. Unser Portrait steht in der Ausgabe 7/18 des Magazins „Der Feinschmecker“, hier gibt es die Eindrücke von seinem Menü.

Eine Woche in der Fattoria La Vialla

Sie ist der Betrieb, bei dem viele genussaffine Kunden aus Deutschland und Europa Lebensmittel vom Olivenöl über Wein bis zur Peperonata in Bio-Qualität kaufen: Die Fattoria La Vialla. Dieses Jahr ist sie 40 Jahre alt geworden. Aber wie kann das gehen, Produkte in so einem großen Maßstab herzustellen und trotzdem den strengen Demeter-Anforderungen gerecht zu werden? Und warum produziert die Fattoria nur für Deutschland und andere europäische Länder aber nicht für italienische Kunden? Ich habe eine Woche in dem Betrieb zwischen Arezzo und Florenz verbracht.

Reiner Wein, bitte!

Neulich in einem Hamburger 2 Sterne-Restaurant. Wir entscheiden uns - wie auch sonst in einem Restaurant dieser Güte - für das ganze Tamtam: Sechs Gänge plus vier Amouse bouche vorweg, einem Sorbet als Erfrischung, einem Pre-Dessert und Petit Fours. Für 210 Euro. Zum Sparen sind wir schließlich nicht hier hergekommen, sondern zum Genießen. Aber was wir bei den Getränkepreisen erlebten, verschlug uns ziemlich die Sprache. Was ist da schief gelaufen?

Rezepte von Benjamin Cordes


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mit Eiern und Butter
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mit frischem Oregano
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mit Kirschen und Aprikosen
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mit Kokosmus und Muscovadozucker
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mit Quinoa, Feta und Pesto
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mit Zitronenabrieb