Die Kochbücher des Jahres 2018

Die weltbeste Miso-Suppe

mit Frühlingszwiebeln

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Miso-Suppe ist wie ein Schinkensandwich: selbst schlecht gemacht noch ziemlich gut. Tüten-Miso-Suppe geht absolut in Ordnung, doch die aus dem eigenen Kochtopf ist eine andere Liga und dabei fast genauso einfach in der Zubereitung – wie wäre es also mit einem Upgrade?

Zutaten

Für 2-4 Personen

  • 500 ml Dashi-Brühe
  • 4 EL Misopaste – möglichst rotes Miso mit Gerste
  • 1 EL Mirin
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL getrocknete Wakame oder 1 Handvoll frischer Spinat (oder beides)
  • Diverses für die Einlage wie grüner Spargel, Zucchini, Kürbis oder Grünkohl, etwas kleiner als mundgerecht geschnitten, oder Miesmuscheln, Jakobsmuscheln etc. (nach Belieben)
  • 1 Stückchen Schale von einer Bio-Zitrone (1cm), ohne die weiße Haut, in feine Streifen geschnitten
  • 350g fester Seidentofu, in mundgerechte Würfel geschnitten
  • 2 Prisen geröstete Sesamsamen

Zubereitung

Die Dashi-Brühe mit Misopaste und Mirin in einem Topf zum Kochen bringen. Den weißen Teil der Frühlingszwiebeln in 1cm große Stücke schneiden und dazugeben. Den grünen Teil in feine Röllchen schneiden und für Garniturzwecke zurücklegen.
Die Suppe leicht köcheln lassen, Wakame und/oder den Spinat hinzufügen und nur 1–2 Minuten garen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, eine Einlage ins Spiel zu bringen – zum Beispiel grünen Spargel im Frühling, Zucchini im Sommer, gewürfelten Kürbis im Herbst, Grünkohl im Winter und Muscheln zu praktisch jeder Zeit. Dies ist absolut kein Muss, verleiht Ihrer Miso-Suppe in Sachen Geschmack und Struktur jedoch eine ganz andere Dimension und macht sie auch viel sättigender. Die Einlage – Gemüse oder Schalentiere – ein paar Minuten in der Suppe garen, bis sie zart ist, aber noch etwas Biss hat.
Die Zitronenschale unterrühren und die Suppe vom Herd nehmen. Den Tofu auf vier Schalen verteilen, die Suppe hineinschöpfen und mit den Frühlingszwiebeln und dem gerösteten Sesam garnieren.

Schwierigkeit: einfach


Das Buch zum Rezept:

  • Japaneasy
    Japaneasy Der Siegeszug der japanischen Küche scheint unaufhaltsam, Miso, Dashi und Sake sind immer mehr Menschen ein Begriff. Doch an einem hapert es: am japanisch kochen für zuhause. Weil viele sich nicht an die scheinbar komplexe japanische Küche herantrauen. Das ist sie zwar einerseits, andererseits hat sie auch unkomplizierte Seiten oder lässt sich so runterbrechen, dass auch mit wenig Aufwand japanische Gerichte und Geschmackswelten entstehen. Und transportiert dieses Buch diese auch gut mit seinen über 70 Rezepten? Jein. Es gibt ein Buch, das das noch besser macht.

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